Go Wild
21-tägige Tour von Calgary nach Whitehorse (oder Whitehorse - Calgary)
- Dauer
- 20 Nächte
- Anforderung

- Art
- Kleingruppe
- Übernachtung
- Zelt
- Sprache


- Preis
- ab 2039,-Euro
Go Wild
21-tägige Tour von Calgary nach Whitehorse (oder Whitehorse - Calgary)
Wildes, rauhes Land - so wie man es sich immer vorgestellt hat! Bei Ihrer 21-tägigen Campingreise zwischen Calgary (Alberta) und Whitehorse (Yukon) begegnen Sie auf langen Strecken eher wilden Tieren als Menschen. Die primitiven, aber landschaftlich spektakulären Dempster, Campbell und Cassiar Higways sind touristisch kaum erschlossen. Der Polarkreis mit Tundra in jeder Himmelsrichtung für Tausende von Meilen ist der nördlichste Punkt Ihrer Reise. Bei Besichtigungen und Tageswanderungen in diesen Gegenden, aber auch in den berühmten Banff und Jasper Nationalparks lernen Sie die schönsten Stellen von ganz unterschiedlichen Landschaften kennen.
Reiseverlauf
1. Tag: Ankunft in Calgary
Ankunft in Calgary. Transfer zum Hotel und Vorbesprechung mit dem Reiseleiter.
2. Tag: Banff National Park
Frühstück im Hotel, dann besteigen Sie den Bus für die 170 Kilometer lange Fahrt in den Banff National Park. Auf einem Zeltplatz unter Kiefern wird das Lager für die nächsten beiden Tage aufgeschlagen. Am Nachmittag die erste Bergwanderung auf einem der vielen Pfade um Banff. Wanderzeit 2 - 3 Stunden. (170 km)
3. Tag: Banff National Park
Eine längere Wanderung auf einem der vielen Bergpfade um Banff ist geplant. Ihr Guide kennt die für die Jahreszeit besten Ziele, auch die weniger bekannten, z.B. der leichte Waldpfad zu einer alpinen Blumenwiese mit Weitwinkelblick in jede Richtung, ideal zum Weiterstöbern. Im Ganzen sind es bis zu 18km mit 655m Höhenmetern bis auf 2330m Maximalhöhe. Wie wäre als Belohnung das warme Freibad der Sulphur Mountain Hot Springs? Wanderzeit bis zu 7 Stunden.
4. Tag: Jasper National Park
Lake Louise in hochalpiner Postkartenlandschaft, dann auf der "Traumstraße der Welt" immer höher an die immensen Gletscher der Columbia Icefields und hinunter in den Jasper National Park. Der Campingplatz ist nicht weit von Jasper entfernt. (285 km)
5. Tag: Jasper National Park
Auf dem Pfad entlang zum Maligne Canyon tobt der Fluss in einer bis zu 50 Meter tiefen Schlucht. Eine halbe Stunde Fahrt hinauf zum malerischen Maligne Lake und hier eine Wanderung in blumenübersäte Hügel bis auf ca. 2300 Meter Höhe. Man kann den offenen Bergkamm noch weiter verfolgen, immer mit herrlichen Aussichten auf die umliegenden Gipfel. Wanderzeit 4 Stunden.
6. Tag: Fort St. James
Im Tal des Frazer River gelangt man durch verschlafene, meilenweit auseinander liegende Dörfchen nordwärts in die Holzfällerstadt Prince George. Nun folgt ein Abstecher in den Fort St.James Nationalpark, dem ehemaligen Pelzhandelsposten, heute ein Freilichtmuseum. Camping am Ufer des Stuart Sees. (525 km)
7. Tag: Fort St. James
Wer nicht am See entspannen will, macht mit dem Guide eine 12 Kilometer lange Rundwanderung mit 790 Höhenmeter hinauf zu einen Gipfel und wird mit einem grandiosem Panoramarundblick auf den See und die Berge am Horizont belohnt. Wanderzeit 4 - 6 Stunden.
8. Tag: New Hazelton
Orte wie Burns Lake, Houston, Smithers lassen Sie auf der heutigen Nordwest-Route hinter sich. Im Canyon von Moricetown Falls kann man ziehende Lachse beobachten. Zeltplatz bei Ksan, hier erklären einheimische Indianer die Totempfähle und Langhäuser einer vergangenen Kultur. (380 km)
9. Tag: Stewart
Bei Kitwanga und Kitwancool finden Sie die ältesten noch stehenden Totempfähle. Zelten am See in einem Naturschutzgebiet. Heute noch ein Ausflug an phantastische, hängende, blau schimmernde Gletscher im Bear Pass. Wanderzeit 3 Stunden. (320 km)
10. Tag: Stewart
Ein Abstecher nach Alaska. Nur 3 km und eine internationale Grenze trennen Stewart von der Geisterstadt Hyder. Aber welch ein Unterschied: das ordentliche, typisch kanadische Stewart hat eine Schule und eine Bank, Hyder ist Alaska wie im Bilderbuch. Hier ist ein Abstecher angesagt, vorbei an alten Gold- und Silberbergwerken, zum Start einer herrlichen Wanderung an den Salmon Glacier. Wanderzeit 3 Stunden
11. Tag: Cassiar Highway
Nur ein paar hundert Seelen wohnen entlang dieser kaum befahrenen Verbindung in den hohen Norden. Die Landschaft des Hochplateaus, umrahmt von schroffen Gipfeln des Küsten- und des Cassiargebirges, ist überwältigend in seiner Weite und Einsamkeit. Camp an einem See. (275 km)
12. Tag: Cassiar Highway
Weiter in Richtung Norden kommt man an einen Zeltplatz am See, an dem man Kanus zum Angeln mieten kann oder um vielleicht einen Biberbau zu finden. Hier lässt es sich auch gut entspannen und die neuen Eindrücke verarbeiten. Alternativ kann man auch mit dem Guide eine Gipfelwanderung in die umliegenden Berge unternehmen. Wanderzeit 3 - 5 Stunden. (270 km)
13. Tag: Lake Laberge
Bei Watson Lake mit dem kuriosem “Schilderwald” treffen Sie auf den vielbesungenen Alaska Highway. Historische Siedlungen entlang ihrer Strecke bieten wie schon immer einfache Unterkunft und Notausrüstung für alle Reisende in den Yukon und nach Alaska. Zeltplatz am Lake Laberge. (550 km)
14. Tag: Dawson City
Bei den berüchtigten Five Finger Rapids des Yukon River erreichen Sie den Klondike Highway. Hier eine Wanderung zu den Stromschnellen, die vielen Raddampfern in der Vergangenheit zum Verhängnis wurden. Abends erreichen Sie Dawson City und den Zeltplatz unmittelbar am Yukon Ufer. Es lockt das Nachtleben der Stadt mit Roulette und Pokerspiel im Casino und den Cancan Dancegirls. Wanderzeit 1 Stunde. (360 km)
15. Tag: Dawson City / Dempster
Nach einem Besuch von Bonanza Creek, wo vor gut 100 Jahren der größte Goldrausch aller Zeiten begonnen hat, verlassen Sie die Goldfelder am Klondike. Der berühmt berüchtigte Dempster Highway ist mit 730 Kilometern Schotterpiste durch Berge und Tundra die einzige Straßenverbindung ans Polarmeer. Basiscamp am Fuße der Tombstone Mountains. (110 km)
16. Tag: Tombstone Mountains
In einzigartiger Landschaft stehen leichte bis anspruchsvolle Wanderungen zur Auswahl, z.B. gemäßigte 4 Km zu einem Aussichtspunkt und dann 3 schwierige, aber sehr lohnende Kilometer bis zum Kamm, von dem aus man weiter entdecken kann. Das schwarze Basaltgebirge wirkt wie eine Mondlandschaft, ist aber Heimat von Caribous, die sich in kleinen Gruppen tief unten im Tal entdecken lassen. Jede Jahreszeit in der Tundra hat ihren besonderen Reiz, die Farbenpracht im Frühherbst ist jedoch überwältigend. Wanderzeit 5 - 7 Stunden.
17. Tag: Rock River / Polarkreis
Immer höher auf dem Dempster zu einem Aussichtspunkt über die Tombstones, dann durch den North Fork Pass und allmählich auf ebener Stecke in die subarktische Tundra - immer wieder Aussichten, Photogelegenheiten und Ablenkungen. Gipfel mit vielversprechenden Namen wie Goldensides, Anglecomb, Pilot’s Peak and Sapper Hill locken mit leichten Wanderungen. Der Highway wird zur Kammstrecke mit Felsformationen, die an die Chinesische Mauer erinnern. Nach dem Ogilvie Gebirge sind Sie in Beringia, ein Gebiet, das von der letzten Eiszeit verschont geblieben war. Bei 66° 33’ nördlichem Breitengrad sind Sie am Polarkreis, der südlichen Grenze der Arktis, Land der Mitternachtssonne. Am 21. Juni geht die Sonne hier nicht unter. Wanderzeit 1 - 3 Stunden. (375km)
18. Tag: Rock River / Polarkreis
Seit Menschengedenken zieht die vieltausendköpfige Porcupine Caribou-Herde durch die baumlose Tundra und garantiert den eingeborenen ein Auskommen „bis in die Ewigkeit“. In der Tat ernährte das zentrale Yukongebiet eine größere Bevölkerung als der wärmere Süden, da die Caribous alles Nötige an Nahrung, Wetterschutz und Werkzeug lieferten. Wanderzeit 1 - 4 Stunden.
19. Tag: Moose Creek
Auf dem Rückweg in den Süden besuchen Sie Stätten aus der Geschichte des Goldrausches. Haben Sie schon vom „Mad Trapper“ gehört? Im tiefsten Winter von 1932 war er das Opfer der berüchtigtsten Menschenjagd in der Geschichte des Nordens. Über seine wahre Identität wird noch heute spekuliert.(550 km)
20. Tag: Whitehorse
Die Hauptstadt des Yukon. In Whitehorse sind der Miles Canyon und die längste hölzerne Lachstreppe der Welt zur Besichtigung zu empfehlen. Lohnenswert sind auch das MacBride- und das Beringia Museum, sowie der Schaufelraddampfer S.S. Klondike. Am Abend klingt die Tour bei einem gemütichen Beisammensein aus. Hotelübernachtung. (385 km)
21. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen. Wen die Abenteuerlust jetzt so richtig gepackt hat, macht noch eine einwöchige geführte Kanutour auf dem Yukon River mit.
Die gesamte Tour wird auch in entgegengesetzter Richtung durchgeführt.
Details
Preis:
2.039,- Euro pro Person
Einzelzimmer/-zelt-Zuschlag: 169,- Euro
Einzelzimmer/-zelt-Zuschlag: 169,- Euro
Termine:
- 03.06. - 23.06.12
- 25.06. - 15.07.12
- 22.07. - 11.08.12
- 13.08. - 02.09.12
Anforderung:
Moderat. Der Reiseleiter begleitet die Gruppe bei leichten bis gemäßigte Wanderungen mit leichtem Tagesrucksack. Alle Zeltplätze sind mit dem Bus erreichbar, Gepäck braucht nicht weit getragen zu werden
Mindestteilnehmerzahl: 6
Sprache: Deutsch, Englisch
eingeschlossene Leistungen:
- - deutschsprachige Reiseleitung
- - Flughafen-Transfers
- - 2 Hotelübernachtungen mit Frühstück
- - sonstige Übernachtungen in Zelten (2 Pers./Zelt)
- - Transport im klimatisierten Minivan
- - Eintritt Fort St. James Historic Site
- - Eintritt Ksan Historical Village
- - Eintritt Diamond Tooth Gertie´s Casino
- - Eintritt zu den Nationalparks
- - Campinggebühren
- - Campingausrüstung (außer Schlafsack)
- - Hartschaumunterlage
nicht eingeschlossene Leistungen:
- - persönliche Ausrüstung
- - Schlafsack
- - Mahlzeiten: Essenskasse ca. Can$ 10-12,- pro Tag
zusätzlich buchbar:
- - Tatshenshini Wildwasserfahrt ca. Can-$ 110,- (zzgl. örtliche Steuern)
- - Gletscherflug ab Can-$ 95,- (zzgl. örtliche Steuern)
- - Shuttle Denali National Park ca. US-$ 20,- (zzgl. örtliche Steuern)
- - Angellizenz ca. Can-$ 20,- (zzgl. örtliche Steuern)
Bemerkungen:
Am 1. und 3. Termin wird die Tour von Whitehorse nach Calgary, an den anderen Terminen in umgekehrter Richtung durchgeführtReiseinformationen
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Bei dieser Reise handelt es sich um eine Tour im Expeditionsstil, bei der kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf jederzeit möglich sind und im Ermessen des Guides liegen. Jeder Teilnehmer muss vor Beginn einer solchen Tour dem Veranstalter bzw. Guide vor Ort eine Haftungsbefreiungserklärung („waiver of liability“) bezüglich der Haftung unterschreiben. Ohne die Unterzeichnung ist eine Teilnahme nicht möglich




